Pura Vida!

Marius' Reise nach Costa Rica

 
16März
2014

Vida en Costa Rica

Hola,

ich bin inzwischen bei meiner Gastfamilie angekommen und möchte euch jetzt ein bisschen über meine Alltag erzählen, der inzwischen eingekehrt ist:

  • 5:20 Uhr: Mein Wecker klingelt und ich stelle fest, das man in Deutschland viel mehr schlafen kann als hier. Nachdem ich aufgestanden bin gehe ich ins Bad, um wie jeden Morgen kalt zu duschen, da man hier jeden Tag duschen muss und es halt nur kaltes Wasser gibt. Das hat aber auch positive Seiten, man gewöhnt sich dran und man wird schneller wach.
  • 5:40 Uhr: Ich ziehe meine Schuluniform an, diese besteht aus einem langen Hemd mit langer Hose, inklusive einer Krawatte und Herrenschuhen, die bei den Temperaturen die hier herrschen echt warm sind. Jede Schule hat eine andere, woran man auf der Straße bereits erkennen kann, welche Schule man besucht.
  • 6:00 Uhr: Nachdem mein Gastbruder oder ich wie jeden Morgen ein Brot aus der nahegelegenen Bäckerei geholt haben, frühstücken wir gemeinsam. Das Frühstück in der Woche besteht meist aus Baguette mit Eiern, Marmelade oder einer leichten Sauercreme, Natilla genannt. Dies schmeckt echt gut und mit der Familie jeden Morgen um sechs zu frühstücken ist echt entspannend und toll, da so früh am Morgen noch alles ruhig ist.
  • 6:30 Uhr: Der schuleigene Bus, der amerikanischen Schulbussen gleicht, fährt an der Haltestelle los, die mein Gastbruder und ich immer im letzten Moment, oder wie wir es nennen Just in Time erreichen. Dieser fährt uns dann innerhalb von 10 min zur Schule, wo wir aussteigen und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.
  • 7:00 Uhr: Die erste Stunde von zwölf beginnt. Hier in Costa Rica dauert die Schule viel länger als meine in Deutschland. Eine Schulstunde dauert 40 Minuten lang, und vor der Mittagspause hat man nach jeder Doppelstunde 10 Minuten Pause, nach sechs Schulstunden und der Mittagspause, die 50 Minuten dauert, allerdings nur noch 5 Minuten. Ehrlich gesagt bin ich froh, das wir Dienstags nur 10 Stunden haben.
  • 16:20 Uhr: Endlich frei! Jetzt gehts mit dem Bus der Schule innerhalb von 10 Minuten wieder nach Hause, wo man nach Erledigung der Hausaufgaben dann noch etwas Freizeit hat.
  • 20:00 Uhr: Da ich jeden Tag so früh aufstehe, gehe ich, wie die meisten anderen Schüler auch gegen acht Uhr schlafen, da es sonst umso schwerer wird morgens wieder aufzustehen.

Das war ein kurzer Einblick, damit ihr wisst womit ich hier so meine Tage verbringe. Abschließend muss ich sagen, dass die Schule hier aufgrund der Länge der investierten Zeit viel anstrengender ist, als ich es zuerst erwartet hatte. Dennoch, sobald wieder Freitag ist beginnt mein Wochenende, an denen meine Gastfamilie mit mir Ausflüge macht, die die Strapazen der Schule schnell vergessen lassen.

So also sieht mein Allltag in der Woche hier in Costa Rica aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

09Februar
2014

¡Bienvenido!

Hola, 

heute geht es zu den Gastfamilien! Ehrlich gesagt bin ich echt aufgeregt wie es sein wird! Aber wir starten beim Anfang: Nach dem Aufstehen und dem typischen Fruestueck Costa Ricas, dem Gallo Pinto, sollten wir unsere Koffer packen und diese anschliessend vor der Rezeption sammeln. Dort stellten wir uns direkt in Gruppen auf, die sich nach Routen richteten, die davon abhaengig waren, in welchen Teil dieses Landes wir kommen wuerden. Insgesamt gab es sieben Routen. Ich gehoerte der siebten Route an und wir bekamen gelbe Baendchen, die wir an unserem gepaeck befestigen sollten, damit die Busfahrer die uns abholten unser Gepaeck zuordnen konnten. Nach einem Einzelfoto von jedem und einem Gruppenfoto pro Land ging es los.

Wir brachten das Gepaeck zu unseren Bussen und stiegen ein. Mein Bus fuhr als letzter los und daraufhin quer durch die Hauptstadt San Jose. An der ersten Haltestelle, dem nationalen Verwaltungsbuero von AFS Costa Rica, stieg ich mit einigen anderen AFSlern aus. Als wir das Buero betraten, sahen wir unsere Gastfamilien zum ersten Mal. Jeder der Austauschschueler wurde erstmal nach typisch costa ricanischer Art begruesst, soll heissen fast durch eine Umarmung zerdrueckt und auf die Wange geknutscht. Nachdem diese liebevolle aber auch ungewohnte Begrussung abgeschlossen war, verabschiedeten wir uns von unseren Betreuern, die mit uns ausgestiegen waren und machten uns mit unseren Gastfamilien auf den Weg zu deren Haeusern.

Ich nahm mit meiner Gastfamile ein Taxi, das in Costa Rica eindeutig an seiner roten Farbe zu erkennen ist. Als wir bei ihrem Haus ankamen, war fuer mich alles erstmal sehr ungewohnt. In Costa Rica sind alle Haeuser mit Gittern gegen Einbrecher geschuetzt, was fuer einen Europaer eiogenartig erscheint. Die Gitter beeinflussen aber auf keinen Fall die Gastfreundschaft der "Ticos", wie sie sich selbst nennen. Ich wurde sofort durch das Haus gefuehrt, was zwar klein war, aber dennoch einige Besonderheiten aufwies: Meine Gastmutter liebt Kuehe, Bayern Muenchen und Deutschland generell. Ueberall im Haus verteilt waren also kleine Kuehe zu finden, entweder am Kuehlschrank, an den Waenden oder im Badezimmer. Ausserdem besitzt sie einen Deutschland Schal, ein Plakat und eine Deutschland Fahne, was ich absolout nicht erwartet haette. Nach der Fuerung durchs Haus assen wir zusammen. Es gab Huenchen mit Reis. Meine Gastmutter holte sogar extra fuer mich eine Falsch Cola, die weder mein Gastbruder, noch sie selbst mag. Interessanter Weise gibt es diese hier in Costa Rica nur in drei Liter Flaschen. Nach dem Essen spielte ich noch mit meinem Gastbrder die tico Version von Monopoly und ging danach schlafen, da ich noch muede und erschoepft vom Flug war.

So ging mein erster Tag mit meiner Gastfamilie zu Ende. 

08Februar
2014

AFS Camp!

Saludos,

da bin ich wieder. Nach dem langen gestrigen Tag mussten wir heute um halb sieben aufstehen, was viele von uns nicht gerade erfreute. Naja...

Inzwischen sind alle AFSler im Camp eingetroffen, die ein halbes oder ganzes Jahr in Costa Rica verbringen. Insgesamt sind wir 67 Schueler aus folgenden Laendern: Usa, Japan, Schweden, Kanada, Schweiz, Oesterreich, Island, Frankreich, Australien, Neuseeland, Tschechien, Ungarn und Deutschland! Wir ihr seht, ist fast die ganze Welt vertreten!

Ziel des Camp ist es, uns letzte wichtige Informationen mitzuteilen bevor wir morgen zu unseren Gastfamilien fahren. Bevor wir jedoch mit den einzelnen Seminaren starteten, genossen wir ein nicht typisch costa ricanisches internationales Fruehstueck.

In den Seminaren bekamen wir Informationen zu den Themen: Schule, Gastfamilie, Sicherheit, etc. Waehrenddessen gewann ich viele neue Eindruecke, den Sonnenschein und das angenehm warme Wetter am morgen, einen Snack, der aus frischen tropischen Fruechten bestand und nicht zuletzt die voellig andere Art, die in Costa Rica massgeblicher Bestandteil des Pura Vida ist, dass man nur hier erleben kann.

So ging also mein erster Tag in Costa Rica voller neuer Eindruecke zu Ende. 

07Februar
2014

Fly to Costa Rica!

Hola,

Das ist er also, mein erster Blogeintrag! Ich muss ihn leider nachreichen, da ich bis jetzt keine zeit hatte ihn zu schreiben. Egal, es geht los:

Meine Reise nach Costa Rica startet gegen 4 Uhr morgens, als ich aufstehe und mit meiner Mutter zum Flughafen Frankfurt fahre, um dort einzuchecken und in Richtung Costa Rica los zu fliegen.

Doch langsam, als wir den Flughafen betraten, waren 2 Stunden Autofahrt vergangen und ich gebe zu, meine Aufregung stieg langsam an.

Nach Betreten des Flughafens beschlossen wir dennoch kurz zu fruehstuecken. (Ich schreibe mit einer spanischen Tastatur und habe keine Umlaute, ausserdem klemmt sie :D) Danach gingen wir zum Treffpunkt, welcher sich am Check-In Schalter fuer den Flug nach Cost Rica befand. Nachdem wir vollzaehlig waren und ehemailge Austauschschueler meiner Organisation AFS die Tickets und Zollkarten fuer die USA verteilt hatten, checkten wir ein und gingen zur Passkontrolle. Dort mussten wir uns von unseren Eltern verabschieden. 

Nachdem wir die Kontrolle ueberstanden hatten, waren wir erstmals als Gruppe von 15-16 Jaehrigen auf uns allein gestellt. Wir beschlossen also direkt  zur Sicherheitskontrolle zur gehen, um so puenklich in den Flieger zu steigen, der uns nach Dallas,TX bringen wuerde, um von dort aus nach Costa Rica weiter zu fliegen.

11 lange Stunden spaeter......

 Dallas! Endlich! Wisst ihr, wenn man ueber den Atlantik fliegt vergeht die Zeit relativ schnell, fliegt man jedoch ueber Kanada, kann man einschlafen, drei stunden spaeter aufwachen und man befindet sich immer noch ueber Kanada! Egal, in Dallas angekommen mussten wir durch die weltweit bekannten strengen US-Kontrollen.

Jedoch war der Zollbeamte dem ich zugeteilt wurde sehr nett und ich habe mich mit ihm in Englisch, Deutsch und in Spanisch darueber unterhalten, das ich ein halbes Jahr in Costa Rica verbringe. Andere hatten weniger glueck, sie bekamen jemanden der seinen Job sehr streng und korrekt ausfuehrte. Diejenigen, die die Kontrolle passiert hatten, bildeten eine Gruppe direkt hinter den Kontrollstationen. Daraufhin wurden sie, wie auch ich, von einem Beamten daraufhin gewiesen weiter zu gehen.

Spaeter stellten wir fest das nicht alle fertig und uns somit zu den Gates gefolgt waren. Wir warteten also und  nach ca. 10 min traf der Rest der Gruppe ein. Wir gingen sofort zu unserem Gate, da das Boarding in den naechsten fuenf Minuten beginnen wuerde. Da waren wir also, 18 deutsche AFSler nach 14 stuendiger Reise, 4 Stunden Flug vom Ziel entfernt. Zu diesem Zeitpunkt empfand ich eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude und Erschoepfung. Aber das machte alles nichts. Costa Rica war naeher denn je....

4 Stunden spaeter.....

Als wir am Aeropuerto in San Jose ankamen, war es in Costa Rica bereits Abend. Wir mussten also, trotz allgemeiner Erschoepfung, wie auch in den USA, eine Zollerklaerung machen. Diese und das Gespraech mit dem Beamten mussten allerdings in Spanisch erfolgen. Nachdem wir auch diese Huerde genommen hatten, nahmen wir unser Gepaeck auf und verliessen den Flughafen, wo uns zwei AFS Volunteers in Costa Rica willkommen hiessen. Es gab jedoch erneut ein Problem, da nicht jeder sein Gepaeck bekommen hatte. So fuhr erst eine Gruppe derer, die ihr Gepaeck erhalten hatten, mit dem Bus ins Camp und daraufhin die Restlichen.

Im Camp bekamen wir ein Willkommens-Snack-Paket und eine Flasche Wasser. Nach einer kalten Dusche fiel ich nach diesem langen Tag in mein Bett un verbrachte so meine erste Nacht in Costa Rica......

03Februar
2014

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten. Viel Spaß beim Lesen!